Beiträge von Ameise auf Speed

Auf dem Arbeitsamt

[…] während der in der Bureaukratie usw. verdinglichte Mensch auch in jenen seinen Organen verdinglicht, mechanisiert, zur Ware wird, die die einzigen Träger seiner Auflehnung gegen diese Verdinglichung sein könnten. Auch seine Gedanken, Gefühle usw. werden in ihrem qualitativen Sein verdinglicht.

Vernunftkritik

The Sleep of Reason, gives birth to monsters.

Leitkulturduell [Teil I]

Quotenrap gegen Ballermann

vs.

NIE WIEDER DEUTSCHLAND!

Voranschreitend Ichzerstörung

Punches and kicks are tools to kill the ego.

Liebe ist kein Kinderspiel

Ein Spiel,
ein Kinderspiel,
ein Kinderspiel für zwei.
Zwei Hände, die sich berühren.
Zwei Paar Hände, die sich berühren

Die Fingerspitzen nähern sich,
ganz langsam, ganz behutsam,
gleich treffen sie sich, treffen aufeinander,
ein Treffen wie ein Kuß
Fingerspitzengefühle.

PIFF, PAFF !!!
Schrecksekunde
erschrocken schreckt meine Hand zurück
die Haut glüht feuerrot
deine roten Lippen lachen erschreckend.

Ich erinnere mich gedacht zu haben
„Liebe Menschen streicheln nur“
während ich weine
und durch die Tränen
deine wieder schlag-bereiten Hände sehe.

Zwei Hände, die sich berühren,
die darauf warten berührt zu werden.
Über deinem Lächeln die Augen geschlossen.
Ich gehe.
Kein Kinderspiel.

Alltag in Berlin

Man lebt vor sich hin sein Leben, das Leben der Banalität und Ermüdbarkeiten, in einem Land reich an kühlen und schattenvollen Stunden, chronologisch in einer Denkepoche, die ihr flaches mythenentleertes Milieu induktiv peripheriert, in einem Beruf kapitalistisch-opportunistischen Kalibers, man lebt zwischen Antennen, Chloriden, Dieselmotoren, man lebt in Berlin

Aus den Trümmern meiner Schreibblockade

Mir fehlen die Worte,
verschanzt hinter Blockaden
kein Lesen,
nicht mehr als gebrochenes Schreiben,
in abgebrochen Sätzen
abgestürzte Gedanken.
Die Bücher im Regal
werden zu einstürzenden Neubauten
im Gefängnis meines Alltags,
alltäglich einem Höhlengleichnis gleich
blendet nicht das grelle Licht
sondern nur die grauen Schatten
im Verzug eins Tages
als Hinterhoftheater
dem die Aura längst entflog.

„mirdochsowasvonegal“

Außen glänzt der Bordstein,
Innen verwesen die Fetzen,
tief drunten Tropfen,
Wasserfarbe auf ein Bild,
das nichts hält,
weil nichts verspricht,
das nicht endet,
weil nicht endet
was begann
und so wächst und quilt,
kaum zu stopfen,
ein Wirren und Hetzen
als Mosaik allein.

Ich würde gerne mal wieder raus und vermisse meine Freunde

Differenzphilosphie

Du musst tun, was die Anderen nicht tun, um zu schaffen, was die Anderen nicht schaffen.



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