Fazit zum gestrigen Tatort I

Der atheistische Gottesdienst des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ließ uns gestern wieder sein Predigt zukommen. Die Quintessenz dessen war die Erklärung, dass Kinder aus nicht-klassischen Familienkonstruktionen – trotz finanzieller Absicherung – zu hirnlosen Gewaltverbrechern werden. Noch schlimmere Kinder bringen nur Eltern zustande, die anstatt die ‚natürliche‘ Fähigkeit (in diesem Fall Unfähigkeit) zum Kinder-bekommen akzeptieren, medizinisch, also technisch, nachhelfen. Dem unnatürlichen – weil technisch ermöglichten – Leben haftet von Geburt an, der Makel des Bösen an, dem nur durch Vernichtung des unwerten Lebens Abhilfe geschaffen werden kann. Einzig also aus der ‚intakten und natürlichen‘ bürgerlichen Familie können attraktive und liebenswerte „Nerds“ entstehen, die dann ihren Weg bei der Polizei machen. Dies ist umso notwendiger weil der Generationenbruch an der Bedienung der Technik offensichtlich wird. Wo Ermittler aufgrund von Inkompetenz im Umgang mit modernen Kommunikationsmedien scheitern, hilft nur die (V)ermittlerin, die ganz in Tradition der Telefonzentralenmitarbeiterin, die richtigen Kanäle miteinander verbindet. So wird aus dem klassischen Ermitteln ein Tatort des Vermittelns und Polizeiarbeit zum Datenschubsen.

Tröstlich ist in Anbetracht dessen einzig der Umstand. dass das von vielen Menschen lieb gewonnene Weg-Bier im Tatort seine Legitimation erhält.

weitermachen:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Add to favorites
  • MySpace



kostenloser Counter
Poker Blog