Archiv für Mai 2011

Vorwärts nimmer, Rückwärts immer voran!

Re_thinking_Marx

Über Marx reden
ist selbst Leistung
ist selbst Tausch
und doch anders

Anders als man denkt
wenn man denkt
das man denkt
weil man denkt

deine Arbeitskraft
wird meine Erkenntnis
und ich beute dich aus
weil du doppelt frei bist.

Wissensfabrik im Morgengrauen

Im Sonnenschein ein Gespräch
viele kluge Worte
und der Sinn
ergibt sich aus dem Spiel

Ein Spiel das wir spielen wollen
gemeinsam sein
auch wenn es nur der Wunsch
nach Gewohnheit ist

Ich will dich hören
du hörst mir zu
wir verstehen uns
weil es Wissen sein könnte.

Wir wollen leben…

Ich schreibe diese Linie
eine Linie voran
auf Pfaden zurück
die auf zwei Füssen stehen

Eure Blicke verletzen mich nicht
denn ich kann euch nicht sehen
weil ich mich entferne
von den Dingen

der Aura zugewandt
Distanz schaffen
kein Blümschen Benjamin
nur die Illusion eines Walters

Im Sturz durch die Passagen
an der Geburt der Tragödie vorbei
im Tiefflug durch das Doppelleben
eines Gottfried Benns

Brechtig liegt vor uns
eine künstliche Welt
in der Technik verwandelt
was Natur nie war

eine Wissenschaft die sich
in Technik sedimentiert
imitiert was einst natürlich war
im Kampf gegen den Leib

unser Leib, der uns noch bleibt
der Ich mit meinem Körper versöhnt
im Rausch der Einheit
die tragisch endet

Denn Versöhnug
dialektisch verstanden
schafft Leid nicht ab,
sondern lässt es ertragen

Ich ertrage nichts
ohne das es einen Ertrag gibt!

Zwischen den Zeilen

Zwischen den doors
rumort ein Traum von Fleetwood Mac
doch du bist nicht da
und ich sehne mich danach

soweit weg von dir
soweit ich kann
mich zu retten
für nur eine Sekunde

und solange ich denken kann
stehst du neben mir
stehst du in mir
und ich werde dich nicht los

also fliehe ich weiter
bis es in ich verschwindet, das
„Wish you were here“
und ich in deinen Armen träumen darf.

Menschen und Eisen

Begrab die Maschine
Entdecke die Magie wieder
Verlier dich im Gerät
(Und) es ent-fernt dich von Wissen.

Alle Erde ergraut noch vergraut
In ihr Menschen Gier eingeschrieben
Auf- und umgewühlt
In Wert und Unwert getrennt.

Und die Maschine sei nicht Mensch noch Natur
Von Mensch gerufen um Natur zu graben
Glich einem Tier – ein eiserner Elefant?
Eiserner, unermüdlicher Umwühler und Vergrauer.

Keine Verlängerung des Körpers
Doch gräbt der Mensch mit ihm
Nicht durch den Elefant – der ist für sich
Und niemand fasst ihn mehr ganz

Nur das Material bleibt
In ihm eingeschrieben des Menschen Idee
Kann nicht mehr kontrollieren
Und will doch mehr als nur das Eisen.

Eine Linie Schach

Eine Linie Schach



kostenloser Counter
Poker Blog