Archiv für Februar 2010

Schwerer Fall von Rechts-Links-Schwäche bei der Berliner Polizei

Die Beeinträchtung zwischen links und rechts nicht oder nur eingeschränkt unterscheiden zu können nennt man Rechts-Links-Schwäche. Die Berliner Polizei zeigt uns in der folgenden Pressemeldung wie das praktisch aussehen kann und wie man mit dem Problem ihrer Meinung nach am Besten umgeht.

Pressemeldung der Berliner Polizei
Eingabe: 12.02.2010 – 09:10 Uhr
Parolen geschmiert
Reinickendorf/Friedrichshain-Kreuzberg

# 0349

Eine Tunnelwand im S-Bahnhof Hermsdorf wurde gestern Abend von Unbekannten mit einer rechten Parole beschmiert. Eine 48-jährige Anwohnerin alarmierte gegen 19 Uhr die Polizei, nachdem sie den mit schwarzer Farbe aufgesprühten 2 × 2 Meter großen Schriftzug an der Tunnelwand sah.

# 0350

Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma alarmierten gegen 21 Uhr die Polizei in die Muskauer Straße in Kreuzberg, als sie an der Hausfassade einer Bank eine mit schwarzer Farbe gesprühte linke politische Parole sahen. In beiden Fällen wurden Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

Zu erst sagt man rechts, dann sagt man links, und dann packt man beides in die selbe Schublade (und Pressemitteilung). Schon ist das Problem scheinbar gelöst! Klappt zwar nur in den Köpfen der Polizei bzw. Politik und stiftet für viele Betroffenen unnötige Ärgernise, aber wie sollte die Berliner Polizei ihrer Rechts-Links-Schwäche auch sonst Herr werden, wenn man rechts und links schon in der gleichen Farbe (schwarz) schreiben und offensichtlich keiner da ist der zwischen Form und Inhalt mehr unterscheiden kann.

Deswegen Schluss mit der Scharlatanerie der Polizei und Politik!

Für eine adäquaten Umgang mit Rechts-Links-Schwäche!

Hockneyeskes „ich“

„Ein ich aus kleinen Teilen zusammengefügt, um am Ende mehr zu sein, als nur die Summe der Teile. Mit jedem Teil verändert sich das Ganze, dass immer schon fragmentarisch ist.“

und heute trägt ich mehr als einen Kopf:

Wieviel Köpfe hat ich?



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