Archiv für März 2009

Terroranschlag in Winnenden

Vor wenigen Wochen ein Amoklauf an einer Schule, gestern ein Terroranschlag auf eine Schule. Einmal hier, einmal dort! Worin besteht eigentlich der qualitative Unterschied? Warum schockiert das Eine angeblich ganz Deutschland, während das Andere als Randnotiz in den Nachrichten erscheint? Ich will keine Antwort darauf geben. Stattdessen will ich zeigen, was passiert, wenn man den „Amoklauf“ in Winningen mit dem gleichen Sprachspiel beschreibt, wie den „Terroranschlag“ in Pakistan und dementsprechend sich die gleichen Fragen stellen würde.

In einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden bei Stuttgart hat es einen Terroranschlag gegeben.

16 Menschen sind bei dem Anschlag ums Leben gekommen, berichtete Landesinnenminister Heribert Rech (CDU), darunter neun Schüler im Alter zwischen 14 und 16 Jahren, drei tote Lehrerinnen, ein toter Passant nahe der Schule in Winnenden und zwei in Wendlingen sowie der Terrorist selbst. Ursprünglich war von mindestens elf Toten die Rede gewesen, darunter zehn Schüler und ein Erwachsener.

Mehrere Menschen wurden schwer verletzt, wie der Sprecher der Behörden in Waiblingen, Klaus Hinderer, mitteilte.

Laut Polizei hatte der Terrorist auf der Flucht ein Auto entführt, die Insassen gehen lassen und war ins etwa 40 Kilometer entfernte Wendlingen geflohen. Dort habe es einen Schusswechsel vor einem Briefverteilzentrum gegeben, bei dem auch zwei Passanten getötet worden seien. Anschließend tötete die Polizei den Terroristen.

Polizeisprecher Hinderer sagte, der mutmaßliche Terrorist, Tim K., der mit einem schwarzen Kampfanzug bekleidet war, sei gezielt während des Unterrichts um 9:30 Uhr in zwei Klassenzimmer gegangen und habe das Feuer eröffnet. Anschließend sei er in die Innenstadt geflohen. Ein Großaufgebot habe mit Hochdruck nach ihm gefahndet. Nach Angaben der Polizei in Waiblingen floh der Terroist in einem grünen VW Sharan in Richtung Stuttgart.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 17-Jährigen, der der Polizei bekannt ist und der im Jahr 2007 mit einem Abschluss von der Albertville-Realschule abgegangen sei. Die Wohnung der Eltern wurde bereits durchsucht. Die Familie stammt den Angaben zufolge aus Weiler zum Stein, das zu Leutenbach gehört. Der Vater habe mehrere Schusswaffen besessen, eine davon sei bei der Hausdurchsuchung nicht gefunden worden.

Kultusminister Helmut Rau (CDU) sagte, der Täter sei völlig unauffällig gewesen: „Er war nie auffällig. Er hatte 2008 seinen Abschluss an der Realschule gemacht und hatte jetzt eine Ausbildung begonnen.“

Die Schule sei mittlerweile evakuiert, sagte der Polizeisprecher. Schüler und Lehrer würden von Ärzten, Psychologen und anderen Hilfskräften betreut.

Die Albertville-Realschule, die zusammen mit einem Gymnasium in einem Schulzentrum mit insgesamt 1000 Schülern untergebracht ist, wurde von der Polizei gesperrt. Wegen der Großfahndung glich Winnenden am Mittwoch einer Festung. „Die Stadt ist nahezu abgeriegelt“, sagte der Polizeisprecher.

Der Terroranschlag ruft Erinnerungen an den Anschlag von New York wach: Am 11. September 2001 hatte mehrer Terroristen Flugzeuge entführt und in die World Trade Tower gesteuert. Dabei starben damals mehr als 3000 Menschen in wenigen Stunden.

Quelle des unveränderten Artikels

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Wer steck hinter diesem feigen Anschlag? Waren es die üblichen Terrorgruppen um Al-Quaida? Wann und wo werden sie das nächste Mal zu schlagen und was kann unsere Regierung tun um weiter Anschläge zu verhindern?

(vgl. „Amoklauf in Pakistan“)

Amoklauf in Pakistan

Vor wenigen Wochen ein Amoklauf an einer Schule, gestern ein Terroranschlag auf eine Schule. Einmal hier, einmal dort! Worin besteht eigentlich der qualitative Unterschied? Warum schockiert das Eine angeblich ganz Deutschland, während das Andere als Randnotiz in den Nachrichten erscheint? Ich will keine Antwort darauf geben. Stattdessen will ich zeigen, was passiert, wenn man den „Terroranschlag“ in Pakistan mit dem gleichen Sprachspiel beschreibt, wie Winningen und dementsprechend sich die gleichen Fragen stellen würde.

Nach stundenlangen Gefechten haben Sicherheitskräfte einen Amoklauf an einer Schule im Osten Pakistans beendet. Bei dem Amoklauf gab es zahlreiche Tote.

Nach stundenlangen Schießereien an der Schule ist es den pakistanischen Polizisten offenbar gelungen, die Kontrolle über die Situation zu gewinnen.

Pakistanische Sicherheitskräfte haben nach Medienberichten den Amoklauf an einer Schule im Osten des Landes beendet. Wie mehrere Fernsehsender unter Berufung auf die Polizei übereinstimmend berichteten, nahmen Sondereinheiten ein Gebäude auf dem Gelände ein, in dem sich die Angreifer verschanzt hatten.

„Die Operation ist beendet, mehrere Amokläufer wurden festgenommen“, sagte der Sicherheitsberater der Regierung, Rehman Malik. Einen weiteren Angreifer habe die Polizei bereits zuvor bei einem Fluchtversuch gestellt. Zudem seien mindestens vier bewaffnete Amokläufer erschossen worden, so Malik.

Pakistanische Medien berichteten dagegen, zwei Amokläufer seien getötet worden, zwei weitere hätten sich selbst in die Luft gesprengt. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Auch über das Schicksal von bis zu 150 als Geiseln festgehaltenen Schülern gibt es bislang keine Informationen.

Am Montagmorgen hatten mehrere Amokläufer die Schule wenige Kilometer östlich der Metropole Lahore betreten und wild um sich geschossen. Nach Angaben von Sicherheitskräften wurden dabei mindestens 26 Menschen getötet und mehr als 90 weitere verletzt.

Nach dem Überfall lieferten sich die Amokläufer sich stundenlange Schusswechsel mit Spezialeinheiten von Polizei und Armee. Über der Polizeischule kreisten Hubschrauber. Mindestens zwei Bewaffnete seien getötet worden, hieß es. Zudem zeigten mehrere Fernsehsender Bilder von der Festnahme eines der mutmaßlichen Amokläufers.

Quelle der unveränderten Orginalartikels

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Nur wenige Wochen nach dem Amoklauf in Winningen, ist es also schon wieder passiert. Bewaffnete dringen in eine Schule ein und töten unschuldige Menschen. Zurück bleiben verstörte Angehörige und Überlebende. Die Politik scheint machtlos angesichts der Fragen, was aus unsere Kindern Amokläufer werden lässt? Wer trägt Schuld an diesem grausamen Ereignis? Sind es die Gewaltdarstellung in Medien und Computerspielen? Sind es die Eltern, die offensichtlich den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben? Ist es der Leistungsdruck der auf den Schülern lastet? Zur Stunde lässt sich noch nichts über das Motive der Amokläufer sagen. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, während sich Politiker darüber streiten, wie ein weiterer Amoklauf verhindert werden könnte. Braucht Pakistan ein schärferes Waffengesetz? Müssen gewaltverherrlichende Spiele in Pakistan verboten werden? Wie können pakistanische Eltern wieder zugang zu ihren Kinder bekommen?

Wahrscheinlich werden noch Wochen vergehen, bevor wir Antworten auf diese Fragen finden werden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich ein so schreckliches Ereignis bis dahin, nirgends, wiederholt.

(vgl. „Terroranschlag in Winningen“)

Esich Du

In die Welt geschleudert
auf dem Boden aufgeschlagen
zu spät laufen gelernt
lebte ich in meiner Welt
die andere Welt war nur zum Anschauen da
ich war leer
blieb es
schaute Jahrzehnte nur zu
haltlos gleichgültiger Beobachter
nur im Rausch war ich dabei
nur eben ohne mich
doch auch nüchtern
war ich nichts
losgelöst vom Leben
starb ich ewig, immer wieder
tägliches vegetieren
und das warten auf Erlösung
zu der ich selber nicht bereit war
wer nicht sucht
findet keine Lösung
die selben Schleifen ständig abgelaufen
Alleine
vertrauen war sinnlos, weil es nichts zu vertrauen gab
den Anforderungen immer gewachsen
wuchs ich nie an ihnen
zu plump und einfach erschien mir Last
zu oft verlassen, zurückgelassen und verkannt
wie sollte ich wissen, was ich bin
hatte Leben nie gelernt
doch ich ahnte da ist mehr
bis ich es endlich fand
im Leben selbst
als Dynamik und Prozess
in dem ich immer schon steckte
als zentrale Randfigur
die ihren Platz nicht erkennt.

Heute weiß ich es besser
auch wenn ich noch zweifle
ab und zu
Standpunkt beziehen
sich verorten
aktiv werden
lieben und hassen
in Hoffnung und Angst
Ich sein als EsIchDu
jeden dieser Plätze ausfüllen
mit dem was ich bin und werde
Mensch bleiben und Mensch werden
Im Dreieck von Ich, Du und die Anderen.

Keine „Pfeife“ ist eine Pfeife

Die Pfeife, die keine ist
frisch gestopft
der falsche Tabak
schmeckt nicht
doch der Rauch
stinkt gleich
in die gequält Lunge
tief gezogen
was zählt
ist die Wärme
und das Gefühl
und wenn ich auch daran ersticke
rauche ich weiter
in Gedenken
an die Toten und die Liebenden.

Ein anderer Tag

Das schlimmste ist die Ohnmacht. Das Gefängnis ist allgegenwärtig und grinst mir lax ins Gesicht. Um mich herum scheint alles geordnet. Chaotisch falle ich hindurch, auf der Suche nach ein bisschen Halt. Die passive Beobachterrolle zu durchbrechen, um endlich wieder aktiver Teil des Weltgeistes zu sein, oder wenigstens meine Nachbarn davon zu überzeugen beide Mülltonnen zu benutzen.

Jeglicher Kontakt zu anderen fällt mir schwer, scheint verdächtig. Ich will mich der Zweck-Mittel-Relation einfach nicht ergeben, doch scheinbar hat der Rest schon kapituliert. Von Kant habe ich gelernt, dass der Mensch Selbstzweck sei, doch schau ich mich um, steht den Menschen, in der Schlange an der Kasse, „zwecklos“ ins Gesicht geschrieben. Manchmal, und es wird öfter, entdecke ich mich dabei, dass ich es selbst auf meiner Stirn lesen kann. Abgestempelt, weggesteckt, vom Rad der Zeit überrollt. Wenn ich doch wenigstens der Nagel sein könnte, der den Reifen durchsticht.

Der kleine Funken Hoffnung, der die marode Scheune in ein Freudenfeuer verwandelt. Wenn ich mich doch überhaupt nur mal wieder freuen könnte. Diese kleinen wenigen Momente, in denen ein Lächeln sich in mein Gesicht presst und mir zeigt, dass ich noch leben; wenigstens ein bisschen. Ja, auch die gibt es und sie sind wunderschön. Doch mit jedem dieser Momente wächst die Angst, dass es der letzte war.

Statt zu einer Perlenkette solcher Glücksmomente verändert sich die Welt in einen Drahtseilakt, wo ich mich nur freuen kann, wenn ich mal nicht falle. Übung macht bekanntlich den Meister, ich übe noch. Den Kopf schön über Wasser halten, ganz egal wie viel ich schlucke. Nur nicht untergehen, weiter schwimmen, aber bitte gegen den Strom, auch wenn ich in jeder Pfütze fast ertrinke. Ich halte fest an meinem Traum vom richtigen Leben. Trotz Ohnmacht und Angst oder gerade deswegen… Kein Traum wird umsonst geträumt!

Willkommen im prekären Leben!

Ein Tag

Es ist Morgen, naja zumindest ist es heller als Nachts, was daran liegt das sich wohl doch ein paar Sonnenstrahlen den weiten Weg in meine Kammer gefunden haben. Der Wecker klingelt. Wie immer zu früh. Und auch wenn ich nicht verstehen kann, was es bringen soll um so eine Uhrzeit auf zustehen, befielt der Wecker und ich gehorche schlaftrunken. Langsam krieche ich über den seit Monaten nicht mehr geputzten Boden, um mit der Sleeptaste dem Leben doch noch neun Minuten Schlaf abzuringen. KRRRRRRRRRRRSSSSSCHHHH, reißt es mich dann doch wieder aus meinem Traum vom richtigen Leben.

„Willkommen im Falschen!“, schlägt mir die Realität um die Ohren. Es ist wie nahe zu jeden Tag, kalt und grau. Wenn´s nach mir ginge, wäre das anders, aber mich fragt wie immer keiner. Immer noch nicht ganz wach ziehe ich mich an… Jogginghose, Kniestrümpfe, der Rest variiert mit Tagesform! Neuköllner Schick nenne ich das, mehr Eleganz bleibt mir nicht übrig.

Wasserkocher an! Die erste Kippe rollt aus der Fabrik und überbrückt das Warten auf das Wasser. Wie jeden Morgen EarlGrey, zwei Zuckerwürfel und ein Schuss Milch. Kaffee verträgt mein Altersschwacher Körper leider nicht mehr. Das ist zwar schlimm, könnte aber auch noch viel Schlimmer sein. Nachdem ich alle Zutaten in der Tasse vereine, kurz ins Bad. Zähne putzen. Ich erinnere mich dann immer an die weisen Worte eines Philosophen: „Mit Zähnen ist es wie mit Armen, mensch kann zwar auch ohne leben, aber mit ist angenehmer!“. Tee und meine Zähne sind gleichzeitig fertig, da rollt die nächste Kippe aus der Fabrik und in meinen Mund. Eine für den langen Marsch zur U-Bahn gerollt, dann geht es auch schon los. Zur Arbeit? Nein, natürlich nicht, eher betreutes Leben! Der Magen knurrt, doch wie immer ist für Frühstück kein Geld da und selbst wenn es wäre Verschwendung. Warum auch seinen Körper unnötig belasten, wenn er so schon eine schwere Last zu tragen hat.

Den Weg zur Sammelstelle für Menschen wie mich verbringe ich damit Schundliteratur zu lesen um auch ja nicht in Kontakt mit anderen Menschen zu kommen. Scham und Angst mein ständiger Begleiter. Fast da, schnell noch eine Kippe, das gibt Sicherheit und sieht gut aus. SO, angekommen! Doch reingehen kann ich so noch nicht. Noch eine Kippe für den Mut. Ich sammle mich und treten ein. Vorwurfsvolle Blicke durchlöchern mich, bevor mir ein Vortrag über all die Dinge, die ich in meinem Leben nicht erreichen werde, um die Ohren gehauen wird. 90 Minuten Dauerbeschuss! Zwischen drin flüchte ich in meine Scheinwelt und träume mich mit Stift und Papier in andere Welten. PUH, Block eins geschafft, schnell raus, die nächste Kippe… So vergehen Stunden bis ich endlich wieder zurück in mein Loch entlassen werde. Von Schuldgefühlen zerfressen trete ich den Heimweg an. Den Kopf tief in die Schundlektüre vergraben entkomme ich den stechende Blicken der Anderen. Zu Hause angekommen rauche ich mich runter. Zu normaler Konversation bin ich nun nicht mehr zu gebrauchen, also flüchte ich mich in die Virtualität: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein!“.

Plötzlich Wolfsgeheul, ach nein, das ist nur mein Magen. Immer noch nichts gegessen! Der Kühlschrank ist leer, mein Geldbeutel auch, aber wenigstens ist noch Tabak und Tee da. Wenig ist immer noch besser als nichts, denke ich mir und kratze die letzten Essenreste aus den Töpfen von vor Tagen. Ideenlos opfere ich die letzten Stunden meines Tages damit den viereckigen Kasten mit den bunten Bildern an zu starren, bevor ich erschöpft, alleine, verunsichert und verängstigt einschlafe… Was wird wohl morgen sein?

Einstürzender Elfenbeinturm

Von oben herab
sieht alles kleiner aus
und soweit weg

was unten passiert
tut oben nicht weh
und was ich oben weiß
bekommt unten keiner mit

doch kommt man mal unten an
dann ist man plötzlich drin
mitten im Spiel
von dem man die Regeln schon kennt

Doch nur weil man die Regeln kennt
kann man noch lange nicht spielen
also verliert man
und irgendwann vor allem den Spaß

Ich will zurück
zurück in meinen Turm
doch mein Turm ist abgebrannt
und aufbauen kann ich ihn auch nicht mehr

Also spiele ich weiter dieses Spiel
auf das es wieder Spaß macht
auf das es besser wird
weil es besser ist
als nicht zu spielen.

Traumzyklus

Schläfst du noch?
Bist du schon wach?
Wovon hast du geträumt?

Langsam öffnen ich die Augen
die Grenze noch verschwommen
zwischen Wachen und Traum
und es gibt kein zurück mehr

Wunschtraum oder Alptraum?

Traum ist Traum
und der Traum ist aus
trotz Leid und Qual
treibt das Leben mich aus dem Bett
auf das ich später wieder einschlafe
in einen neuen Traum vom Richtigen im Falschen.

Zentrale Randfigur

Tropfen draußen
Tropfen drinnen
Tropfen innen
und dazwischen nur der Rand
an dem ich lässig lehne
zentrale Randfigur
einer regnerischen Zeit.

Ausbruch aus der Monade

Wie viele Steine hat die Mauer
die mich gefangen hält
den Steinen ist es wohl egal
hinter jedem taucht ein neuer auf
nehme ich sie unten weg
fallen die oben über mich her
und fange ich oben an
stolpere ich über die unten
so oder so es tut weh
Ich dachte ich hätte mich daran gewöhnt
und lies die Steine endlich in Ruhe
aber in Wirklichkeit will ich immer noch hier raus
raus aus mir
raus aus meinen Mauern
in das Leben
das ich nicht ertrage.

Audio: Ausbruch aus der Monade



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